Seit dem 18.06.2026 bedient Gemini CLI keine kostenlosen Einzelkonten sowie Google AI Pro- und Ultra-Konten mehr. Wenn Sie ein persönliches Konto verwenden, sollten Sie jetzt zu Antigravity CLI migrieren und nicht auf eine Rückkehr der alten Anmeldung warten. Enterprise-Lizenzen und bestimmte API-Nutzer können Gemini CLI vorerst behalten, sollten aber mindestens eine Woche lang parallel testen. (offizielle Übergangsankündigung)

Für Sie ist dieser Ablauf gedacht: Sie arbeiten täglich im Terminal, nutzen Skills, MCP-Server, Hooks oder Agenten und müssen Ihre Entwicklungsumgebung auf macOS, über SSH oder auf einem entfernten Mac ohne längere Unterbrechung weiterbetreiben.

Letzte Aktualisierung: 15.08.2026. Die Angaben wurden anhand der offiziellen Übergangsankündigung, der Migrationshinweise, des Antigravity-CLI-Repositorys und des aktuellen Changelogs geprüft.

Prüfen Sie zuerst den betroffenen Kontotyp

Die wichtigste Entscheidung fällt nicht anhand der Funktionen, sondern anhand der Authentifizierung. Die offizielle Mitteilung vom 18.06.2026 unterscheidet klar zwischen persönlichen Konten und verwalteten Zugängen.

Zugangstyp Status von Gemini CLI Empfohlene Entscheidung
Kostenloses Einzelkonto Anfragen werden seit 18.06.2026 nicht mehr bedient Zu Antigravity CLI migrieren
Google AI Pro oder Ultra als persönlicher Zugang Persönliche Nutzung über Gemini CLI beendet Zu Antigravity CLI migrieren
Gemini Code Assist Standard oder Enterprise Laut Ankündigung weiterhin unterstützt Parallelbetrieb und Governance-Prüfung
Bezahlter API-Key-Zugang Laut Ankündigung nicht in gleicher Weise betroffen Gemini CLI vorerst behalten, aber Migration testen
Unklare oder gemischte Anmeldung Verhalten kann vom tatsächlichen Token- und Lizenzpfad abhängen Authentifizierung dokumentieren und beide Wege testen

Gemini CLI ist damit nicht für alle Nutzer vollständig verschwunden. Das Projekt soll laut offizieller Ankündigung weiterhin aktualisiert werden, insbesondere für Enterprise-Kunden. Für persönliche Konten ist die bisherige OAuth-Nutzung jedoch kein belastbarer Plan mehr. (offizielle Konten- und Dienstankündigung)

Der häufigste Fehler besteht darin, nur den sichtbaren Anmeldefehler zu betrachten. Dahinter können drei unterschiedliche Probleme liegen:

  • Dienstzugang: Ihr Konto darf keine Anfragen mehr über den bisherigen Pfad senden.
  • Kompatibilität: Ihre lokale Konfiguration wird zwar importiert, aber Hooks oder Erweiterungen verwenden alte Namen.
  • Betriebsumgebung: Der neue Agent läuft lokal, aber nicht mit denselben SSH-, Schlüsselbund- oder Dateirechten.

Wenn Ihr Ziel ein stabiler täglicher Workflow ist, behandeln Sie die Kontenumstellung daher als Migration eines Systems, nicht als einfache Neuinstallation.

Sichern Sie vor der Migration alle Arbeitsmittel

Beenden Sie die alte Anwendung nicht sofort und löschen Sie keinesfalls das bisherige Konfigurationsverzeichnis. Erstellen Sie zunächst ein lesbares, versioniertes Backup außerhalb des Projektordners.

Sichern und inventarisieren Sie mindestens:

  1. globale und projektbezogene Skills;
  2. konfigurierte MCP-Server einschließlich Umgebungsvariablen;
  3. Agents, Rollenprofile und Systemanweisungen;
  4. Hooks für Prüfungen, Formatierung oder automatische Befehle;
  5. Projektgedächtnis wie gemini.md;
  6. Shell-Aliase, Startskripte und CI/CD-Aufrufe;
  7. Authentifizierung, API-Keys und Einträge im System-Schlüsselbund;
  8. Sitzungsverläufe, Checkpoints und relevante Protokolle.

Erstellen Sie anschließend zwei Kopien:

  • eine unveränderte Archivkopie für den Vergleich;
  • eine Arbeitskopie für die Migration.

Behandeln Sie geheime Werte anders als gewöhnliche Konfiguration. Speichern Sie API-Keys nicht in einem öffentlichen Git-Repository und übernehmen Sie keine unbekannten Umgebungsvariablen blind in einen Remote-Host. Für Teams gehört außerdem ein Verzeichnis- und Berechtigungsplan zur Übergabe: Wer darf MCP-Server ändern? Wer darf Shell-Befehle freigeben? Welche Projekte dürfen externe Netzwerke erreichen?

Die offizielle Übergangsinformation nennt Skills, MCP-Server, Agenten und gemini.md als übertragbare Bestandteile. Für Hooks, Headless-Skripte und projektspezifische Erweiterungen sollten Sie trotzdem einen separaten Kompatibilitätstest einplanen.

Für eine vollständige macOS-Arbeitsumgebung können Sie parallel die Anforderungen an eine stabile Mac-Entwicklungsumgebung prüfen. Wichtig sind dabei nicht nur Prozessor und Arbeitsspeicher, sondern auch Schlüsselbundzugriff, SSH, Xcode und die Möglichkeit, einen fehlerhaften Agentenlauf sauber zu stoppen.

Installieren Sie Antigravity CLI zunächst neben der alten Umgebung

Auf macOS und Linux wird Antigravity CLI laut offiziellem Repository über ein Installationsskript eingerichtet. Der anschließende Start erfolgt mit agy. Die Befehle sollten Sie ausschließlich aus der offiziellen Dokumentation oder dem offiziellen Repository übernehmen und vor der Ausführung prüfen. (offizielles Antigravity-CLI-Repository)

curl -fsSL https://antigravity.google/cli/install.sh | bash
agy

Die offizielle Anleitung zur CLI-Einrichtung und Migration sollte dabei Ihre Referenz für Voraussetzungen, Installation und den ersten Start sein. Prüfen Sie vor jedem produktiven Einsatz, ob sich Installationsbefehle, unterstützte Plattformen oder Konfigurationspfade geändert haben.

Führen Sie die Installation zunächst in einem Testprofil oder auf einem separaten Arbeitsrechner aus. Bei einer bestehenden Entwicklungsmaschine sollten Sie mindestens Folgendes kontrollieren:

  • Welches ausführbare Programm wird durch agy aufgerufen?
  • Welcher Benutzer startet den Prozess?
  • Welche Shell und welche Umgebungsvariablen werden geladen?
  • Wird der System-Schlüsselbund verwendet?
  • Läuft das Programm lokal oder innerhalb einer SSH-Sitzung?
  • Welche Projekt- und Konfigurationspfade werden tatsächlich gelesen?

Antigravity CLI verwendet laut Repository den System-Schlüsselbund und kann bei einer Remote- oder SSH-Sitzung eine Autorisierungs-URL ausgeben, die Sie lokal im Browser abschließen. Das ist für entfernte macOS-Systeme praktisch, aber sicherheitstechnisch relevant: Die URL darf nicht über ungeschützte Chatkanäle weitergegeben werden, und der Zielhost muss eindeutig feststehen.

Prüfen Sie im ersten Arbeitsfenster den automatischen Import

Beim ersten Start soll Antigravity CLI das lokale Gemini-CLI-Verzeichnis erkennen und eine Übernahme der Konfiguration anbieten. Akzeptieren Sie den Import nicht mechanisch. Lesen Sie die angezeigten Optionen und dokumentieren Sie, welche Bestandteile tatsächlich übernommen wurden.

Verwenden Sie dafür ein kleines Test-Repository ohne produktive Zugangsdaten. Es sollte mindestens enthalten:

  • eine harmlose Datei, die der Agent ändern darf;
  • eine Projektgedächtnisdatei;
  • einen einfachen Skill;
  • einen MCP-Server mit begrenztem Zugriff;
  • einen Hook, der nur einen ungefährlichen Prüf-Befehl ausführt;
  • ein Skript für einen nicht interaktiven Lauf.

Prüfen Sie in dieser Reihenfolge:

  1. Projektgedächtnis: Wird die vorhandene Datei erkannt und im Kontext berücksichtigt?
  2. Skill-Auflösung: Wird der Skill gefunden, ohne dass Sie ihn manuell doppelt installieren?
  3. MCP-Aufruf: Wird der Server gestartet, und wird die Berechtigung vor dem Zugriff abgefragt?
  4. Dateiänderung: Erzeugt der Agent eine nachvollziehbare Änderung mit überprüfbarem Diff?
  5. Hook-Verhalten: Wird der Hook am erwarteten Punkt ausgelöst?
  6. Headless-Modus: Liefert das Skript das erwartete Ausgabeformat und einen sinnvollen Exit-Code?
  7. Rückkehr: Können Sie die alte Anwendung und die alte Konfiguration weiterhin starten?

Die offizielle Dokumentation beschreibt den automatischen Import. Daraus folgt aber nicht, dass individuelle Shell-Logik oder unbeaufsichtigte Aufgaben unverändert funktionieren. Diese Unterscheidung ist für Produktionsumgebungen entscheidend.

Vergleichen Sie am ersten Tag dieselbe Aufgabe

Ein Funktionsvergleich anhand von Marketingbegriffen führt bei Terminal-Agenten zu falschen Entscheidungen. Verwenden Sie stattdessen eine identische Aufgabe in Gemini CLI und Antigravity CLI. Unternehmen und API-Nutzer können beide Werkzeuge parallel ausführen, ohne sofort einen alten Zugang abzuschalten.

Ein geeigneter Testablauf umfasst:

  1. Repository analysieren und relevante Dateien nennen lassen;
  2. eine Änderung über mehrere Dateien planen;
  3. die Änderung ausführen lassen;
  4. einen Test oder Build starten;
  5. den Diff erklären lassen;
  6. einen absichtlich eingebauten Fehler korrigieren lassen;
  7. die Sitzung unterbrechen;
  8. die Sitzung fortsetzen und den Arbeitsstand prüfen.

Bewerten Sie nicht nur, ob am Ende Code entstanden ist. Messen Sie stattdessen:

  • Wie oft mussten Sie manuell eingreifen?
  • Wurden Befehle vor der Ausführung bestätigt?
  • Wurde eine falsche Datei verändert?
  • War der Diff verständlich?
  • Konnte der Agent nach einem Abbruch weiterarbeiten?
  • Wurden Testfehler korrekt erkannt?
  • Welche Daten wurden an MCP-Server oder externe Dienste übergeben?

Ohne eigene Messung sollten Sie keine Aussage über Geschwindigkeit, Erfolgsquote oder Ressourcenverbrauch machen. Das offizielle Repository nennt Funktionen wie mehrstufiges Reasoning, Multi-File-Bearbeitung, Tool-Aufrufe und persistente Historie, aber diese Angaben ersetzen keinen Test mit Ihrem Codebestand.

Testbereich Gemini CLI Antigravity CLI Freigabekriterium
Codeverständnis Im gleichen Repository prüfen Im gleichen Repository prüfen Relevante Dateien und Abhängigkeiten stimmen
Mehrdateienänderung Identische Aufgabenstellung Identische Aufgabenstellung Diff bleibt begrenzt und nachvollziehbar
MCP Gleicher Server, gleiche Rechte Gleicher Server, neue Freigabe prüfen Keine unerwarteten Netzwerkzugriffe
Headless-Ausführung Gleiches Skript oder adaptierte Variante Eigenen Aufruf dokumentieren Stabiler Exit-Code und maschinenlesbare Ausgabe
Sitzungsfortsetzung Abbruch simulieren Abbruch simulieren Arbeit kann ohne Datenverlust fortgesetzt werden
Tests und Build Gleiche Prüfkommandos Gleiche Prüfkommandos Ergebnisse sind reproduzierbar

Für Enterprise- und API-Nutzer ist dieser Parallelbetrieb besonders wertvoll. Sie müssen nicht sofort zwischen zwei Werkzeugen nach Gefühl entscheiden. Lassen Sie denselben Agentenauftrag mit derselben Eingabe, demselben Repository und denselben erlaubten MCP-Funktionen laufen. Notieren Sie danach nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Zeit bis zur manuellen Übernahme, die Anzahl der Bestätigungen und die Qualität der Wiederaufnahme nach einem Abbruch.

Prüfen Sie in der ersten Woche macOS, SSH und Berechtigungen

Ein Terminal-Agent kann auf macOS erfolgreich starten und trotzdem für Ihre Entwicklung ungeeignet sein. Der kritische Punkt ist der Übergang vom Agenten zur vollständigen Auslieferung.

Prüfen Sie daher in einer realistischen Umgebung:

  • Zugriff auf den macOS-Schlüsselbund;
  • SSH-Anmeldung ohne unkontrollierte Agent-Weiterleitung;
  • Verhalten bei abgelaufenen Sitzungen;
  • Zugriff auf Projektverzeichnisse außerhalb des Startordners;
  • Xcode-Build, Tests und gegebenenfalls Signierung;
  • Netzwerkzugriff von MCP-Servern;
  • Abbruch laufender Befehle;
  • Protokollierung von Freigaben und Fehlversuchen.

Für Xcode-Projekte gilt: Ein Agent, der Quellcode verändert, ist noch kein funktionierender Build-Agent. Die Abnahme muss mindestens einen Build, einen Testlauf und die Prüfung des erzeugten Diffs enthalten. Wenn Signierung oder Schlüsselbundzugriff erforderlich sind, testen Sie diese Schritte auf dem tatsächlichen Mac und nicht nur auf einem Linux-SSH-Host.

Antigravity CLI beschreibt SSH- und Remote-Sitzungen ausdrücklich als Einsatzbereich. Der laufende Entwicklungsstand zeigt zugleich, dass Berechtigungen, Hooks, Sandbox-Ausführung, MCP-Timeouts und Headless-Wiederaufnahme weiterhin angepasst werden. Das ist ein Hinweis auf aktive Entwicklung, aber kein Beleg dafür, dass Ihre alte Automatisierung ohne Änderungen läuft. (aktueller Stand im offiziellen Repository)

Achten Sie besonders auf globale Freigaben. Ein bequemes „alles erlauben“ kann zwar Bestätigungsdialoge reduzieren, vergrößert aber den Schaden eines Prompt-Injection-Angriffs oder eines manipulierten MCP-Servers. Lassen Sie Datei-, Shell- und Netzwerkrechte so eng wie möglich und erweitern Sie sie nur nach einem konkreten Fehlschlag.

Auch der Datenschutz muss in die Abnahme. Das offizielle Repository weist auf Risiken wie autonome Befehlsausführung, Datenabfluss, Prompt Injection und Lieferkettenangriffe hin. Außerdem wird auf die Erfassung und Nutzung von Interaktionsdaten nach den geltenden Nutzungs- und Datenschutzbedingungen hingewiesen. Für personenbezogene oder vertrauliche Quelltexte müssen Sie daher die DSGVO-Rolle, Aufbewahrung, Opt-out-Möglichkeiten und Unternehmensfreigaben prüfen.

Entscheiden Sie nach sieben Tagen über den Betriebsmodus

Nach einer Woche gibt es drei sinnvolle Ergebnisse.

Vollständige Migration: Wählen Sie diesen Weg, wenn Sie ein persönliches Konto verwenden, die Kernaufgaben bestanden sind und Ihre Automatisierungen entweder kompatibel sind oder bewusst angepasst wurden. Archivieren Sie Gemini CLI, löschen Sie die Rückfallkopie aber nicht sofort.

Kontrollierter Parallelbetrieb: Dieser Weg ist für Enterprise- und API-Nutzer geeignet, wenn der alte Dienst weiterhin erreichbar ist, aber Antigravity CLI bereits produktiv getestet werden soll. Definieren Sie einen bevorzugten Weg und einen klaren Rückfallweg. Sonst entstehen zwei ungleich dokumentierte Umgebungen.

Vorläufige Rückstellung: Wenn MCP, Headless-Aufgaben, Signierung oder Datenschutzprüfung scheitern, verschieben Sie die vollständige Umstellung. Das ist kein Grund, persönliche Konten auf eine Wiederherstellung hoffen zu lassen. Für diese Konten bleibt die Migration der vorgesehene Weg; verschoben wird nur die produktive Freigabe nach bestandener Prüfung.

Entscheidung Geeignet für Mindestnachweise Rückfallbedingung
Sofort migrieren Persönliche Konten Anmeldung, Import, Kernaufgaben Kritische Aufgabe scheitert
Eine Woche parallel Enterprise- und API-Nutzer Vergleich mit identischen Aufgaben Mehr manuelle Eingriffe oder unsichere Rechte
Migration stoppen Sensible Automatisierung Offener Fehler mit reproduzierbarem Test Datenschutz-, Build- oder Wiederherstellungsfehler
Remote-Mac-Test erweitern SSH-, Xcode- und CI/CD-Workflows Vollständiger Build- und Abbruchtest Kein stabiler Zugriff auf Schlüsselbund oder Signierung

Dokumentieren Sie am Ende vier Dinge: getestete Version, verwendeter Kontotyp, erlaubte Berechtigungen und konkrete Rückfallbedingung. Preise und Kontingente sollten Sie nur aus den aktuell gültigen offiziellen Produktseiten übernehmen. Ändern sich Pakete oder Nutzungslimits, müssen Sie die Kostenbewertung erneut durchführen. Die Migrationsentscheidung darf nicht allein auf einem scheinbar niedrigeren Monatsbetrag beruhen. Wartung, Fehlerbehebung, Sitzungswiederherstellung und Datenprüfung gehören ebenfalls in die Rechnung.

Häufige Fragen zur Migration

Warum kann ich mich mit meinem persönlichen Konto nicht mehr anmelden?

Seit dem 18.06.2026 werden kostenlose Einzelkonten sowie persönliche Google AI Pro- und Ultra-Zugänge in Gemini CLI nicht mehr bedient. Enterprise- und bestimmte API-Zugänge sind laut offizieller Ankündigung anders behandelt. Für persönliche Konten sollten Sie deshalb nicht auf eine Wiederherstellung der bisherigen Authentifizierung warten, sondern den Import in Antigravity CLI testen.

Werden meine Skills und MCP-Server übernommen?

Die offizielle Übergangsinformation nennt Skills, MCP-Server, Agenten und gemini.md-Dateien als automatisch übertragbare Bestandteile. Prüfen Sie trotzdem jeden MCP-Aufruf und jedes Berechtigungsmodell einzeln. Hooks, Headless-Skripte und selbst entwickelte Erweiterungen können zusätzliche Anpassungen benötigen. Eine erfolgreiche Importmeldung ist nur der Startpunkt, nicht die technische Abnahme.

Ist ein paralleler Betrieb für Unternehmen sinnvoll?

Ja. Wenn Ihr Unternehmen über eine Enterprise-Lizenz oder einen unterstützten API-Zugang verfügt, kann Gemini CLI zunächst weiterlaufen. Nutzen Sie diese Zeit für einen kontrollierten Vergleich mit Antigravity CLI. Testen Sie nicht nur Codeänderungen, sondern auch Sitzungsfortsetzung, MCP, Berechtigungen, Protokollierung, SSH und Xcode-Builds. So vermeiden Sie einen ungeplanten Wechsel während eines laufenden Projekts.

Funktioniert Antigravity CLI auf einem entfernten Mac?

Der offizielle Funktionsumfang nennt macOS, Linux und Remote-SSH-Workflows. Bei einer entfernten Sitzung kann die Anmeldung über eine lokal abzuschließende Autorisierungs-URL erfolgen. Für eine belastbare Freigabe müssen Sie zusätzlich Schlüsselbund, Shell-Umgebung, Dateirechte, Netzwerkzugriff und Xcode testen. Besonders bei CI/CD darf eine interaktive Browser-Anmeldung nicht als einzige Betriebsoption eingeplant werden.

Wann müssen Automatisierungsskripte angepasst werden?

Eine Anpassung ist wahrscheinlich, sobald ein Skript feste Befehlsnamen, Konfigurationspfade, Ausgabeformate oder alte Hook-Strukturen voraussetzt. Führen Sie jedes Skript mit einem Test-Repository aus und prüfen Sie Exit-Code, Standardausgabe, Fehlerausgabe und erzeugte Dateien. Erst wenn der Lauf wiederholbar ist und keine erweiterten Rechte benötigt, sollte er in eine produktive Pipeline zurückkehren.

Ersetzen Sie nicht vorschnell die gesamte Mac-Umgebung

Wenn Sie aktuell auf einem lokalen Windows- oder Linux-System arbeiten, entstehen durch die Migration zusätzliche Brüche: macOS-Authentifizierung fehlt, SSH-Ziele müssen neu eingerichtet werden, Xcode-Builds sind nicht reproduzierbar und Schlüsselbund- oder Signierungsfehler werden erst spät sichtbar. Auch eine reine Remote-CLI-Umgebung kann ungeeignet sein, wenn Sie regelmäßig iOS-Builds, Simulatoren oder Apple-spezifische Werkzeuge abnehmen müssen.

Für einen zeitlich begrenzten Test ist deshalb ein gemieteter Mac oft sinnvoller als ein sofortiger Hardwarekauf. Sie können eine vollständige macOS-, SSH- und Xcode-Umgebung für genau den Migrationszeitraum bereitstellen, einen realen Projektlauf durchführen und danach anhand der Testergebnisse entscheiden. Informationen zu verfügbaren Mac-Umgebungen finden Sie beispielsweise auf der Seite Mac mieten für Entwicklungs- und Testaufgaben. Wenn eine Region oder Latenz besonders wichtig ist, können Sie zusätzlich die Mac-Verfügbarkeit in Virginia prüfen.

Der sinnvolle nächste Schritt ist nicht, sofort langfristig Hardware zu kaufen. Laden Sie zunächst Ihre Migrationsprüfung herunter, führen Sie eine Woche lang einen identischen Aufgabenvergleich durch und halten Sie Rückfallbedingungen schriftlich fest. Wenn Ihr vorhandenes Gerät macOS, SSH und Xcode nicht dauerhaft bereitstellen kann, ist eine zeitlich begrenzte Mac-Umgebung von MACCOME der risikoärmere Testweg.